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Helmpflicht für Motorradfahrer


 
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Seit dem Jahr 1976 gilt in Deutschland die Helmpflicht für Fahrer von motorisierten Krafträdern ab einer Geschwindigkeit von mehr als 20 km/h. Dieses Gesetz ist geregelt in der StVO im §21a Abs.2 und gilt seit dem Jahr 1978 auch für Mopedfahrer. Der Motorradhelm oder auch Schutzhelm genannt ist ein wichtiger Teil der Schutzkleidung und soll den Kopf bei einem Unfall vor gefährlichen Verletzungen schützen. Für jede Kopfform gibt es passende Motoradhelme in allen möglichen Farben, Formen und Mustern, sodass der Helm nicht nur eine Schutzfunktion hat, sondern auch die Möglichkeit gibt, sich selbst zu verwirklichen.
 
Motoradhelme müssen staatlich geprüft sein, können aber in diesem Rahmen in verschiedenen Bauarten auftreten und aus verschiedenen Materialien bestehen. Sehr beliebt ist der Integralhelm. Diese Art von Motoradhelmen haben eine feste Kinnpartie und darüber hinaus ein verschließbares Visier. Die Vorteile bei den Integralhelmen ist, dass die Helme sehr leicht sind und dennoch den bestmöglichen Schutz bieten, da sie das den ganzen Kopf schützen und daher einen sehr sicheren Halt haben. Integralhelme besitzen meistens am Kinn einen D-Ring, der den Helm leicht und sicher verschließen lässt und ihn genau so leicht wieder öffnen lässt. Die Werksstoffe, die für die Herstellung der Helme genutzt wird, nennen sich Thermoplasten und Duroplasten. Thermoplasten sind Kunststoffe, die bei großer Hitze ihre Form verändern. Diese Eigenschaft wird bei der Herstellung genutzt, indem der flüssige und heiße Kunststoff in eine Form gegossen wird, sodass der Helm beim Abkühlen die endgültige Struktur behält. Besonders attraktiv bei der Verwendung von Thermoplasten ist, dass diese in großen Mengen günstig und schnell hergestellt werden können und dabei noch höchste Sicherheit bieten. Neben den Thermoplasten sind Duroplasten sehr beliebt bei der Herstellung von Helmen. Duroplasten sind sehr steif und auch bei großer Hitze nicht verformbar, daher sind die Helme sehr stabil. Trotz dieser Stabilität sind die Helme nicht schwerer als andere und halten sogar länger als die Helme aus Thermoplasten. Das spiegelt sich dann auch im Preis wieder.
 


Bei der funktionsweise spielt nicht nur das harte und splitterfreie Außenmaterial eine wichtige Rolle, sondern auch das weiche und schaumhafte Innenmaterial. Häufig wird weicher Styroporschaum verwendet, der sich der Form des Kopfes anpasst. Der äußere Bereich bleibt also bei einem Unfall ungeformt und splitterfrei, während der innere Bereich die Kräfte optimal auf eine große Fläche verteilt. Bei dem Stoff des Innenmaterials ist es daher wichtig, dass er atmungsaktiv ist. Darüber hinaus muss der Stoff bei geringeren Temperaturen eine isolierende Funktion übernehmen, damit ein optimaler Tragekomfort zu jeder Zeit gewährleistet ist.
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